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Häufige Fragen

  • Das heutige Altersheim Breitlen aus dem Jahr 1974 muss dringend erneuert werden Open or Close

    Sein Betriebskonzept ist veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen gesetzlichen Vorgaben. Es bietet zu wenige Pflegeplätze und erfüllt die heutigen Anforderungen von älteren und pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht mehr. Ein Umbau des heutigen Altersheims kann diesen Anforderungen nicht gerecht werden. Dafür braucht es einen Neubau mit zukunftsgerichteter Infrastruktur und neuem Betriebskonzept.

  • Das Projekt «Neues Alterszentrum Breitlen» steht und kann umgesetzt werden Open or Close

    Das vorliegende Projekt wurde sorgfältig in einer rund vierjährigen Planungsphase zusammen mit erfahrenen Experten entwickelt, vom Gemeinderat eng begleitet und auf Risiken geprüft. In die Projektierung wurden 2.7 Mio. Franken investiert. Das «Neue Alterszentrum Breitlen» ist zur Ausführung bereit und kann nach der Abstimmung umgesetzt werden, d.h. von 2016 bis 2020 geplant und gebaut werden.

  • Der Neubau ist eine wirtschaftliche Lösung Open or Close

    Die Betriebskosten für das neue Alterszentrum wurden genau analysiert und sorgfältig abgeschätzt. Sie zeigen, dass jährlich ein positives Betriebsergebnis von rund 200 000 Franken erwirtschaftet werden kann. Möglich wird dies unter anderem durch die Alterswohnungen mit Serviceleistungsangebot.

  • Die Finanzierung ist sichergestellt Open or Close

    Die Investitionen belaufen sich auf 51 Mio. Franken (inkl. Projektkosten 2.7 Mio. Franken). Diese Zahlen basieren auf einem detaillierten Kostenvoranschlag mit der vorgeschriebenen Genauigkeit von ± 10 Prozent. Die Finanzierung erfolgt nicht über den Gemeindehaushalt, sondern über einen Bankkredit. Die ZKB gewährt diesen mit einem festen Zins von 1.3 Prozent über eine Laufzeit von 24 Jahren ab Fertigstellung der Anlage. Sie verlangt dafür eine unbeschränkte und unbefristete Defizitgarantie von der politische Gemeinde Hombrechtikon. Diese würde zum Tragen kommen, wenn Hom’Care aus der laufenden Jahresrechnung die Zins- und Amortisationspflichten nicht erfüllen könnte. Fundierte Abklärungen unter realistischen Annahmen zeigen, dass dies sehr unwahrscheinlich ist.

  • Das neue Alterszentrum bietet attraktive Arbeitsplätze Open or Close

    Hom’Care ist ein bedeutender Arbeitgeber in Hombrechtikon. Viele der 120 Mitarbeitenden leben und wohnen auch im Ort. Das neue Alterszentrum bietet attraktive Arbeitsplätze und erhöht damit die Chancen, auch in Zukunft genügend qualifiziertes Pflegepersonal zu finden. Das Personal profitiert vom Neubau, weil die Abläufe und Prozesse optimaler und effizienter gestaltet werden. Die Optimierung der Personalressourcen ist bei Mangel an Pflegefachkräften besonders wichtig.

  • Warum wird das heutige Altersheim nicht einfach umgebaut? Open or Close

    Eine 2010 durchgeführt Analyse (Rainer Weibel, Architekt, Weisslingen) hat gezeigt, dass die bestehende Bausubtanz nicht durch einen Umbau den heutigen Bedürfnissen angepasst werden kann. Das Altersheim entwickelte sich in den letzten Jahren immer mehr von einem Wohnheim zu einem Pflegeheim und musste deshalb auch baulich mehrfach angepasst werden. Bereits diese Anpassungen erwiesen sich als schwierig und nicht optimal.

  • Ist das Projekt «Neues Alterszentrum Breitlen» für Hombrechtikon nicht völlig überdimensioniert? Open or Close

    Nein, bereits heute hat das Altersheim zu wenige Pflegeplätze, um alle Hombrechtikerinnen und Hombrechtiker aufnehmen zu können; rund 40 werden durch andere Institutionen Hombrechtikons oder ausserhalb unserer Gemeinde betreut. Die demographischen Daten zeigen, dass der Bedarf massiv steigen wird – allein in den nächsten fünf Jahren wird eine Erhöhung von 90 auf 130 Pflegeplätze prognostiziert. Zudem wächst der Bedarf an Alterswohnungen, welche der älteren Generation in unmittelbarer Nähe zum Pflegeheim einen sanften Übergang vom selbständigen zum begleiteten Wohnen ermöglichen. Da die geplanten Alterswohnungen auf der gleichen Grundstruktur wie die Pflegewohngruppen aufgebaut sind, wäre langfristig auch die Umnutzung der Wohnungen in Richtung Pflegeheim möglich.

  • Braucht Hombrechtikon einen Luxus-Neubau? Open or Close

    Die Gebäude sind kostengünstig konstruiert und knüpfen bewusst an die örtliche Bautradition an. Das Bauvorhaben ist umweltoptimiert und energiesparend. Der Neubau bietet die Chance, auch die Gesamtanlage mit allen Freiräumen neu und für die Bewohnerinnen und Bewohner ideal zu gestalten. Die beiden Demenzabteilungen liegen beispielsweise im ersten Obergeschoss mit direktem Ausgang in den geschützten Garten. Das Herz der Anlage ist der gemeinschaftliche Aussenraum, welcher Pflegeheim und Alterswohnungen hofähnlich miteinander verbindet. Die Gebäude sind so angeordnet, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner ins Grüne und in die Weite sehen können. Das Wohngebäude wird dank einem separaten Eingang als Appartementhaus wahrgenommen, ist aber über das Foyer der Cafeteria ans Pflegeheim angeschlossen. So sind Gastronomiebereich, Gemeinschaftsräume und Empfang für die Bewohnerinnen der Alterswohnungen gedeckt und ebenerdig erreichbar. Zielsetzung der Projektierung war eine hohe Wirtschaftlichkeit, sowohl für die Erstellung als auch für den Betrieb der neuen Anlage.

  • Der Neubau verteuert die Mietzinsen unnötig und macht Pflegeplätze unbezahlbar Open or Close

    Ziel des neuen Alterszentrums ist es, ein qualitativ gutes und bezahlbares Angebot an Wohnungsraum für ältere Menschen in Hombrechtikon zu schaffen. Die Tagestarife der Pflegezimmer steigen im Vergleich zu heute in einem verkraftbaren Mass; dafür sind die Räume grösser und der Ausbau-Standard besser. Preislich liegt das Alterszentrum wie bisher im mittleren Preissegment verglichen mit ähnlichen Zentren der Region. Das örtliche und organisatorische Zusammenführen aller Bereiche, die in Hombrechtikon die Betreuung und Pflege älterer Menschen sicherstellen, ermöglicht professionelle Dienstleistungen kostengünstig zu anzubieten. Der geplante Neubau trägt mit seiner modernen Infrastruktur viel zu einem effizienten Betrieb bei.

  • Was geschieht, wenn die Zinsen plötzlich steigen? Werden dann auch die Zimmer- und Mietpreise steigen? Open or Close

    Hom’Care hat mit der ZKB über einen Rahmenvertrag eine langfristige Zinsabsicherung vereinbaren können. Vorgesehen ist ein Libor-Kredit mit Zinsswap. Daraus resultiert eine feste Verzinsung für 30 Jahre (ab Vertragsunterzeichnung). Diese Verzinsung wird zwar heute vereinbart, gilt jedoch erst ab Bauvollendung. Damit kann ab Betriebsbeginn (ab 2020) mit einer festen Verzinsung über rund 24 Jahre (bis 2044) gerechnet werden.

    Der Zins von 2020 bis 2044 setzt sich zurzeit aus einer Marge von 0.35% und einem Festzins von 0.905% zusammen; total also 1.255%. Zu berücksichtigen ist aber, dass ein negativer Libor (zurzeit -0.73%) auf den Zinssatz aufgerechnet werden muss. Es wird jedoch prognostiziert, dass ab ca. 2019 möglicherweise nicht mehr mit Negativzinsen gerechnet werden muss. Ist der Libor = 0% setzt sich der Totalzins lediglich aus der Marge und dem Festzins zusammen.

    Die vereinbarte Amortisation beträgt jährlich CHF 1.55 Mio. was einer Amortisationsdauer von 33 Jahren entspricht. Das heisst, für die Jahre 2044 bis 2053 (Ende der Amortisationsdauer) müssen neue Vereinbarung getroffen werden. Durch die stetige Entschuldung verringert sich jedoch laufend die Kapitalverzinsung so dass für die restlichen 9 Jahre ab 2045 nur noch ca. 17.0 Mio. verzinst werden müssen.

  • Warum braucht es eine Defizitgarantie der Gemeinde, wenn doch Hom’Care Kreditnehmerin ist? Open or Close

    Die ZKB verlangt - wie andere Banken auch - eine Defizitgarantie von der politischen Gemeinde Hombrechtikon, weil Hom’Care keine Sicherheiten in der Form eines eigenen, belehnbaren Grundstücks bieten kann. Diese Garantie wird jedoch nur dann benötigt, wenn Hom’Care aus der laufenden Jahresrechnung die Zins- und Amortisationsverpflichtungen nicht erfüllen kann.

  • Und was ist, wenn Hom’Care Verlust macht? Werden dann die Steuerzahler zur Kasse gebeten? Open or Close

    Theoretisch ja. Aus der vorsichtig gestalteten Betriebsrechnung und der entsprechenden Sensitivitätsanalyse kann jedoch abgeleitet werden, dass der vorgesehene Neubau und die damit verbundenen Kosten im Rahmen des zukünftigen Betriebs getragen werden können. Das Betriebsbudget ab Betriebsbeginn ergibt in der neuen Infrastruktur ein kleines, positives Ergebnis. Die Budgetierung hat ergeben, dass die Betriebsergebnisse der einzelnen Geschäftsbereiche stationäre Pflege, ambulante Pflege, Alterswohnungen (Wohnen mit Service) und Alterssiedlung für sich je ein positives Resultat zeigen.

    Die Sensitivitätsanalyse zeigt, dass sich mögliche Kostenüberschreitungen im Neubau, reduzierte Erlöse aus Hotellerie und der stationären Pflege sowie reduzierte Mieterträge aus den Alterswohnungen und der Alterssiedlung relativ moderat auf das Betriebsergebnis auswirken.

    Einen relativ starken Einfluss auf das Betriebsresultat haben jedoch Veränderungen der Pflegeintensität. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt jedoch, dass die für das Betriebsbudget angenommene mittlere Pflegestufe realistisch ist.

  • Was passiert, wenn die Vorlagen am 18. Oktober abgelehnt werden? Open or Close

    Sollte die Vorlage abgelehnt werden, bleibt Hom’Care gegenüber der Gemeinde eine Schuld in der Höhe der bisher aufgelaufenen Kosten von CHF 2.7 Mio. (siehe nachstehend). Hom’Care wird nicht in der Lage sein, diesen Betrag der Gemeinde zurück zu erstatten; dies bedeutet, dass der Betrag von CHF 2.7 Mio. abgeschrieben werden müsste. Zudem sind in den kommenden 2-3 Jahren am heutigen Pflegeheim bauliche Sofortmassnahmen im Bereich des Brandschutzes und der Gebäudetechnik im Umfang von ca. CHF 3-3.5 Mio. anzugehen.

    Gleichzeitig muss mit der Erarbeitung eines neuen Projekts begonnen und eine Projektierungszeit von weiteren vier Jahren angegangen werden. Die Inbetriebnahme des neuen Alterszentrums wäre auf Jahre hinausgeschoben.

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