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Zielsetzungen

Für das neue Alterszentrum Breitlen hat der Verwaltungsrat die folgenden Zielsetzungen festgelegt:

  • Das neue Alterszentrum muss langfristig einen optimalen Wohn- und Pflegebetrieb sicherstellen und eine hohe Nutzungsflexibilität aufweisen.
  • Es wird eine architektonisch gut organisierte Gesamtanlage mit einer betrieblich optimalen und organisch strukturierten Freiraumgestaltung gefordert, welche sich ortsbaulich harmonisch in die gebaute Wohnumgebung integriert, qualitativ hochstehenden neuen Lebensraum schafft und einen erlebbaren Bezug zur nahen Naturlandschaft herstellt.
  • Erwartet wird zudem eine hohe Wirtschaftlichkeit bezüglich Erstellungs- und Betriebskosten, hohe Funktionalität und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus. Das Bauvorhaben muss umweltoptimiert und energiesparend sein.
  • Die bauliche Umsetzung muss unter Betrieb der heutigen Anlage und in betrieblich und funktional optimierten Etappen-Einheiten erfolgen.

Projekt

(Projektbeschreibung der Zach + Zünd Architekten GmbH BSA SIA)

In schönster Landschaft und Aussichtslage fügt sich das Neue Alterszentrum Breitlen in den Grünraum oberhalb des Ortszentrums von Hombrechtikon ein. Pflegeheim und Alterswohnen werden in kompakten Baukörpern clusterartig um einen Gartenhof gefügt und bilden eine vertraute, räumlich gefasste Hofanlage. Die Baukörperanordnung und -ausbildung ermöglicht allen Bewohnerinnen und Bewohner optimale Aussicht ins Grüne und in die Weite.

Die Nutzungsverteilung verknüpft gewinnbringend die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen unter Berücksichtigung der Etappierungsanforderungen:

Das Wohnen mit Service befindet sich in einem eigenständigen Gebäude, das mit seinem separaten Hauseingang als attraktives Apartmenthaus erlebbar wird. Die Wohnungserschliessung am zentralen Lichthof ermöglicht Kommunikation und zwanglose Gemeinschaft. Die Wohnungen zeigen sich hell und offen mit grosszügigen Loggien als «Aussenzimmer». Über das Foyer mit Cafeteria ist das Wohnhaus zusätzlich an das Pflegeheim angeschlossen. Gedeckt und ebenerdig erreichbar bieten sich das Gastronomieangebot, die gemeinschaftlichen Aufenthalts- und Dienstleistungsräume und der Empfang als Serviceloge an. Je nach Befinden der Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohngebäudes kann so die Autonomie gewahrt oder die Annehmlichkeiten des Alterszentrums genutzt werden.

Im Pflegeheim befinden sich am stimmungsvollen Eingangsbereich mit gedeckten Sitzgelegenheiten und Vorfahrt die öffentlichsten und publikumsintensivsten Nutzungen. Cafeteria, Speisesaal und Mehrzwecksaal können separat oder in unterschiedlichen Konstellationen zusammenhängend genutzt werden. Die Küche mit Office bedient direkt und unmittelbar alle Bereiche und ermöglicht so unterschiedliche Nutzungsszenarien.

Der gemeinschaftliche Gartenhof ist das Herz der Anlage. Er bietet geschützten Aufenthalt im Freien und direkten Zugang in die Gartenanlage mit vielfältigem Therapieangebot.

Die Pflegeabteilungen befinden sich in den darüber liegenden Geschossen. Der Aspekt des Wohnens steht im Zentrum der Konzeption: Das Pflegeheim stellt sich in seiner Erscheinung als Wohngebäude dar und die Abteilungen sind überschaubare Wohngruppen mit attraktiven Aufenthaltsbereichen. Die vier Meter breiten Zimmer erlauben unterschiedlichste, individuelle Möblierungen. Die paarweise Anordnung der Pflegeabteilungen mit gemeinsamem Stationszimmer, die optimierten kurzen Korridore, die beidseitig erreichbaren Ausguss – und Geräteräume gewährleisten Betriebseffizienz bei kürzest möglichen Wegen.

Die beiden Demenzabteilungen liegen im ersten Obergeschoss mit direktem Ausgang in den geschützten Garten. Der Garten als Teil der Naturlandschaft bildet ein wertvolles Aussenraumangebot für demenzerkrankte Bewohnerinnen und Bewohner. Im Sinne einer grösstmöglichen Flexibilität sind Pflegegeschosse und Demenzgeschoss strukturell identisch aufgebaut und können so optimal auf sich verändernden Bedarf reagieren.

Innerhalb der Alterswohnungen sind mit der Spitex im Erdgeschoss differenzierte Mischformen zwischen selbstständigem Wohnen und zunehmender Pflegebedürftigkeit möglich. Da die Alterswohnungen auf der gleichen Grundstruktur wie die Pflegewohngruppen aufgebaut sind, ist langfristig auch die Umnutzung in Richtung Pflegeheim möglich.

Die Gebäude sind einfach, bewährt und kostengünstig konstruiert. Als verputzte Bauten mit Sockel knüpfen sie, ohne Anbiederung, an die örtliche Bautradition an. Das Zusammenspiel von Gebäuden und vielfältig nutzbaren Freiräumen wie der öffentliche Vorbereich, der Gartenhof und der parkähnliche Landschaftsgarten bietet attraktives Wohnen im Alter in allen Facetten.

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pdfPlan Nord-Süd Ansciht

 

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